Zur Zeit hinke ich ein wenig hinterher in der Berichterstattung... letztens fand bei mir wieder mal ein herbstliches gemeinsames Kochen statt.
Das Menü lautete:
- Feldsalat mit gebratenen Auberginen auf Maronenpüree mit Walnüssen
- Kürbis-Chutney zu Hüftsteak
- Zwetschgenknödel
Ich hatte zur Begrüßung der Gäste ein sehr leckeres no knead-Brot gebacken und das ist mir wirklich gut gelungen. Dazu gab es kleine Schweinereien zum naschen, z.B. Ziegenkäse in einer Himbeer-Kirsch-Sauce und gefüllte kleinen Paprikas.
Zum anstoßen hatte ich Lillet gekauft, von dem ich bereits den ganzen Sommer in verschiedenen Blogs gelesen, aber selbst noch nie getrunken habe. Schmeckt sehr lecker, sowohl pur als auch mit Tonic aufgegossen und eisgekühlt.
Das zu kochende Menü hrt sich lecker an und passend zur Jahreszeit, finde ich zumindest. Aber....anscheinend liegt bei uns ein Fluch über der Vorspeise, denn ich habe zwar alle Zutaten eingekauft (gut dokumentiert auf dem Kassenbon), aber anscheinend die Hauptzutaten, die der Vorspeise den Pfiff gegeben hätte, dann auch direkt im Supermarkt liegen lassen.
So gab es dann ausweichend Feldsalat mit gebratenen Auberginen und Kaminwurzen als Geschmacksträger. War lecker, aber irgendwie auch "nur" ein Salat.
Zum Hauptgang hatten wir uns für ein Kürbischutney zu Hüftsteak entschieden, belegt mit geschmolzenem Gorgonzola. Hört sich ein wenig seltsam an, da es eine Empfehlung eines vertrauenswürdigen Hobbykochs ist, haben wir ihm blind vertraut und wurden auch nicht enttäuscht.
Auf die Sättigungsbeilage haben wir verzichtet bzw. Brot gegessen, da wir noch ein sättigendes Dessert vor der Brust hatten und ein wenig Platz im Magen lassen wollten.
Und das war auch gut so. Für die Zwetschenknödel habe ich einen Kartoffelteig gewählt. Die Kartoffeln wurden gekocht, durch die Kartoffel- bzw. Spätzlepresse gedrückt und abgekühlt. Anschließend mit Ei, Griess und wenigen anderen Zutaten zu einem Teig geknetet. Schließlich nehme ich eine kernlose Zwetsche, gebe einen Würfel Zucker in die Mitte und umgebe das Ganze mit Teig.
Die Knödel ca. 10 Minuten in kochendem Wasser sieden lassen und zum Schluß mit Brösel (Paniermehl und Zucker in Butter geröstet) bestreuen. Gigantisch! Macht auf dem Foto nicht viel her, schmeckt aber umso leckerer!
Ach ja: anders als das Bild suggeriert, haben wir nicht nur jede einen Knödel gegessen! Sie waren einfach zu lecker :)
Heute Abend gehe ich mal wieder schlemmen. Diesmal nicht in einem supperclub, sondern in einem Kellerrestaurant. Ich bin schon gespannt und freue mich sehr auf einen lingurischen Abend :)
Glücklicherweise war ab Freitag nachmittags der Regengott milde gestimmt und so konnten wir an etwas wunderschönem teil haben: An den Wasserspielen am Montjuïc. Es begann direkt nach Sonnenuntergang und gab wunderschöne farbig angestrahlte und mit Musik unterlegte Wasserspiele. Einfach nur schön! Leider mussten wir nach ca. 1 Stunde gehen, weil wir sonst auf den Stufen festgefroren wären.
Samstagvormittag schien - wie prophezeit - glücklicherweise wieder die Sonne und so konnten wir den Plan in die Tat umsetzen, uns ausführlich mit dem Park Güell auseinander zu setzen. Im Hotel wurden wir gut beraten, wie wir mit der metro am einfachsten dorthin gelangen und genau so haben wir es auch gemacht und für gut befunden.
Im Park angekommen haben wir anscheinend die richtige Uhrzeit erwischt, denn es waren zwar genügend Besucher da, aber die gößeren Besucherströme sollten erst noch kommen, wie wir beobachten konnten, als wir den tollen Park gegen 12 Uhr verliessen. Pünkltich mit unserer Ankunft im Park entfaltete auch die Sonne ihre ganze Kraft und so sind wir bei angenehmem Wetter durch diese beeinduckende Sehenswürdigkeit - wie schon bei meinem ersten Besuch mein absolutes highlight in dieser tollen Stadt.
Nach dem kulturellen Teil blieb noch genügend Zeit für Shopping und ausgiebiges Mittagessen, bevor wir uns gegen 16 Uhr wieder auf die Heimreise machten.
Ein paar wunderschöne, erlebnisreiche, tolle Tage in einer wunderschönen Stadt liegen hinter uns!