Traditionell lade ich am 2. Weihnachtstag zu mir ein, in früheren Jahren im größeren Rahmen zum Ausklang der Feiertage, seit ein paar Jahren sind wir ein kleinerer Kreis von Menschen, die mir wirklich nahe stehen und es gibt ein festliches Menü, zu dem jeder Haushalt einen Gang beiträgt. Da kann es schon mal gerne sein, dass ein 5-Gang-Menü auf dem Tisch steht.
Dieses Jahr hatte ich mir jedoch gewünscht, einmal das ganze Menü in meiner Küche zubereiten zu dürfen und so habe ich das mit meiner Schwester zusammen dann auch gemacht.
Im Wesentlichen haben wir unser Thanxgiving-Menü wiederholt, damit die Männer und Kinder und unsere Mutter auch einmal in den Genuss kommen konnten. Das einzige neue Gericht für mich war die Vorspeise: es gab Königin-Pastetchen gefüllt mit Schweinefilet-Champignon-Pfanne in feiner Estragon-Sahne-Sauce, einfach nur köstlich.
Dazu habe ich eine Lavendelhonig-Salami in Honig kross angebraten, auch sehr fein!
Im Anschuss gab es dann eine leckere Hühnerbrühe, da wir auch Kinder am Tisch hatten, war das ein Gang, bei dem ich auf jeden Fall wusste, das er bei den Kinder gut ankommt und sie somit nicht hungrig vom Tisch aufstehen mussten und auch bei den Erwachsenen ist sie gut angekommen. So eine Suppe wertet einfach jedes Essen auf :)
Leider gibts von der Suppe kein Bild, aber wenigstens diesmal vom Hauptgang: eine gefüllte 8-Kilo-Pute mit Kartoffelpüree, Süßkartoffelauflauf, Speckrosenkohl, Inwermöhrchen, Cranberry- und Bratensauce.
Hier ein Bild von einem Teil der Füllung:
Das aufgeschnittene Tier:
mein Teller:
Zum Dessert gab es auf allgemeinen Wunsch hin Apple Crumle, da gibts leider auch kein Bild von.
Zwischen den Gängen gab es erst eine nette Bescherung und anschließend ein lustiges Schrottwichteln und schließlich endete Weihnachten für mich fröhlich, satt und müde kurz nach Mitternacht.
Mittwoch, 1. Januar 2014
Dienstag, 31. Dezember 2013
Prosit Neujahr
Ich wünsche einen schönen Silvesterabend und einen guten Start in 2014.
Fürs neue Jahr viel Gesundheit, manch schönen Moment und ganz viel Freude am Leben.
Fürs neue Jahr viel Gesundheit, manch schönen Moment und ganz viel Freude am Leben.
weihnachtliche Experimente
Nachdem die Klassiker fertig gebacken waren, habe ich es dann doch nicht ausgehalten, nicht ein wenig rum zu experimentieren und so habe ich erst einen Teig für Honigprinten angesetzte, der Pottasche enthält und dementsprechend ca. 1 Woche bei Zimmertemperatur ruhen musste.
Am 2. Advent war es dann soweit: erst wurden die Honigprinten abgebacken (auf die Schokoglasur warten sie noch heute, das wird wohl nix mehr in diesem Jahr, aber macht nix, schmecken auch ohne super) und schließlich habe ich mich an meinen ersten Stollen gewagt.
Eigentlich hatte ich in diesem Jahr Mini-Stollen auf dem Programm, aber irgendwie habe ich kein Rezept gefunden, was mich 100%ig überzeugt hat und so habe ich ich schließlich an einen Stollen mit Feigenfüllung gewagt.
Es wurden Feigen mit weihnachtlichen Gewürzen in reichlich Rotwein eingedickt und zu einer streichfähigen Masse püriert. Dann habe ich einen Teig mit Quark angerührt und daraus dann einen Stollen geformt, abgebacken und mit reichlich Butter bestrichen und Puderzucker bestreut - schon am nächsten Tag war der Stollen durchaus essbar und superlecker, es gibt noch Reste, die hoffentlich am Neujahrstag ihren geschmacklichen Höhepunkt erreichen werden. Den Stollen gibt es auf jeden Fall demnächst noch einmal!
Am 2. Advent war es dann soweit: erst wurden die Honigprinten abgebacken (auf die Schokoglasur warten sie noch heute, das wird wohl nix mehr in diesem Jahr, aber macht nix, schmecken auch ohne super) und schließlich habe ich mich an meinen ersten Stollen gewagt.
Eigentlich hatte ich in diesem Jahr Mini-Stollen auf dem Programm, aber irgendwie habe ich kein Rezept gefunden, was mich 100%ig überzeugt hat und so habe ich ich schließlich an einen Stollen mit Feigenfüllung gewagt.
Es wurden Feigen mit weihnachtlichen Gewürzen in reichlich Rotwein eingedickt und zu einer streichfähigen Masse püriert. Dann habe ich einen Teig mit Quark angerührt und daraus dann einen Stollen geformt, abgebacken und mit reichlich Butter bestrichen und Puderzucker bestreut - schon am nächsten Tag war der Stollen durchaus essbar und superlecker, es gibt noch Reste, die hoffentlich am Neujahrstag ihren geschmacklichen Höhepunkt erreichen werden. Den Stollen gibt es auf jeden Fall demnächst noch einmal!
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