Samstag, 18. Mai 2013

Carmel-by-the-sea

Heute morgen hieß es: Abschied nehmen von San Francisco! Ich habe ein letztes Mal meine Runde um den Block gedreht (und dabei das Rätsel der Autos mit den pinken Schnäuzern gelöst), dann haben wir ganz fantastische Bagels gefrühstückt in der bagelry auf der Polk Street und schließlich sind wir ins Auto gestiegen und Richtung Süden gefahren.






Die Fahrt dauerte mit ein paar Umwegen 3,5 Stunden und war wunderschön! Es ging durch grüne Wälder, tiefe Täler, über schmale Wege bis ans Meer und daran vorbei. In Carmel angekommen, sind wir im Hotel angekommen und haben eine riesige Suite ergattert: zwei Schlafzimmer mit drei Betten, 2 Fernsehern, 2 Badezimmern usw.




Nachdem wir uns eingerichtet haben, sind wir durch das malerische ehemalige Künstlerdorf zum Strand spaziert und dann haben wir dort den ganzen Nachmittag in der Sonne gelegen und uns ein wenig verbrannt.






Dann ging es den gleichen Weg zurück und wir haben in einem sehr sehr netten Restaurant zu Abend gegessen, wo wir die einzigen Gäste waren und somit die komplette Aufmerksamkeit unseres Kellners Mario hatten. Er hat uns geraten, morgen einen Ausflug nach Bis Sur zu machen, das werden wir wohl mal machen.

Freitag, 17. Mai 2013

Skurrile Gestalten

Hier in San Francisco laufen eine echt lustige Vögel rum, selbst die Obdachlosen lassen sich teilweise echt witzige Sachen einfallen, um an anderer Leute Geld zu kommen.

Außerdem gibt es hier, wie an allen Orten an denen wir bisher waren, überall Straßenmusiker und der überwiegende Anteil davon ist auch wirklich gut. Wir haben in den letzten Tagen viel Zeit damit verbracht, auf einer Bank in der Sonne zu sitzen und den Musikern zuzuhören, heute z.B. genau an der Stelle im Video Les Edwads (http://www.youtube.com/watch?v=XTVlMm6m3QE) und letztens Matthew Stewart (http://www.youtube.com/watch?v=8glfibsmS78).

Wer uns jeden Tag begegnet ist hier, ist der "Buschmann", er versteht sich hinter Büschen und erschreckt die Passanten.

Dann gab es noch den "Dalmatiner-Mann", ein Obdachloser im Dalmatiner-Kostüm, der auf einer Bank sitzt und Passanten auffordert, Fotos von ihm zu machen. Das lasse ich mir natürlich nicht zweimal sagen.


Heute ist uns dann noch einer über den Weg gelaufen, der anscheinend zu Hause Kieselsteine mit goldener Farbe bemalt, sie dann auf die Straße legt und sich diebisch freut, wenn Passanten denken, sie hätten Gold gefunden. Wir saßen auf einer Bank und haben die Straßenbahnsammlung der Stadt San Francisco bewundert, da sprach er uns an und erzählte uns von seinem Spaß. Sehr seltsam...



Ansonsten sind wir heute kreuz und quer durch die Stadt gelaufen, heute morgen erst durch Chinatown und dann Richtung Wasser und sämtlichen Piers vorbei; ich bin immer begeisterter, eine wirklich tolle Stadt.

Nachmittags waren wir im Aquarium und haben die dortigen Wasserbewohner angesehen. Mich haben am meisten die Quallen und Seesterne begeistert, das sind sehr schöne Tiere.




Nun heißt es schon wieder Koffer packen, morgen geht es weiter nach Carmel.by-the-sea, ich freue mich!



Donnerstag, 16. Mai 2013

House of Prime Rib

Nun ist unser erster kompletter Tag hier in San Francisco schon vorbei - und wieder haben wir alles mitgenommen, was sich uns geboten hat.

Heute morgen haben wir erstmal das Zimmer gewechselt, von einem kleinen Doppelbett in ein Zimmer mit zwei Doppelbetten - ein Traum! Das Frühstück im Hotel konnte man vergessen, deswegen haben wir uns direkt auf den Weg gemacht und unterwegs gefrühstückt. Wir sind was durchs Hafenviertel gebummelt, haben noch mal die Seelöwen besucht und das ein oder andere Geschäft aufgesucht.

Heute mittag haben wir das gute Wetter ausgenutzt und eine Bootsfahrt unter der Golden Gate Bridge hindurch und um Alcatraz herum gemacht. Wir hatten wirklich Glück und konnten alles supergut sehen, hoffentlich bleibt das Wetter so. Und alle, die gesagt haben, es wäre in San Francisco immer windig, haben recht! Es ist so windig hier, das ist der absolute Oberhammer. Aber es ist auch jedes mal wieder vergessen, wenn wir in einer windgeschützten Ecke sitzen, denn es ist auch so schön.

Im Anschluß haben wir dann einen Touri-Bus genommen, der uns an allen örtlichen Sehenswürdigkeiten an Land vorbeigefahren hat. Eine wirklich tolle Stadt mit vielen schönen Ecken. Morgen würde ich mir hier gerne noch einiges ansehen.

Bevor wir ins Hotel zurückgekehrt sind, haben wir noch das Musée Mechanique aufgesucht, in dem jede Menge historische Spielautomaten zu bewundern sind.

Heute abend dann das highlight des heutigen Tages: unser Dinner im House of the Prime Rib! Es handelt sich um eine Art Steakhouse, in dem man lediglich das Fleisch aus der Hochrippe serviert bekommt. Die Karte ist übersichtlich: man kann lediglich wählen, in welcher Dicke und wie durch man sein Fleisch haben möchte. Es war köstlich, allerdings ist die amerikanische Art des Essengehens überhaupt nicht mein Ding mit den hektischen Kellnern, die mir den Teller wegnehmen, sobald ich den letzten Bissen in den Mund gesteckt habe. Trotzdem ein Erlebnis, das ich jedem nur empfehlen kann.